Personalisierte Adipositas-Prävention PAP-MV2022   
     
   Personalisierte Adipositas-Prävention 
   PAP-MV2022 
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  02/2018  
  PAP-MV - Konsortium

 
 
P1Prof. Hans-Jürgen Thiesen (P1)
Universitätsmedizin Rostock
Institut für Immunologie
Schillingallee 70, Postfach 100888,
18057 Rostock
Deutschland
hans-juergen.thiesen@med.uni-rostock.de
Tel.: 0049 3814945871
https://iimmun.med.uni-rostock.de/
P2Dr. Johannes Stubert (P2)
Universitätsfrauenklinik und Poliklinik Rostock
Südring 81,
18059 Rostock
Deutschland
johannes.stubert@kliniksued-rostock.de
Tel.: 0049 38144018475
P3Prof. Peter Kropp (P3)
Universitätsmedizin Rostock
Institut für Medizinische
Psychologie und Medizinische Soziologie
Gehlsheimer Str. 20, Postfach 100888,
18147 Rostock
Deutschland
peter.kropp@med.uni-rostock.de
Tel.: 0049 3814949530
P4Prof. Klaus Wimmers (P4)
Leibniz-Institut für Nutztierbiologie Genombiologie
Wilhelm-Stahl-Allee 2,
18196 Dummerstorf
Deutschland
wimmers@fbn-dummerstorf.de
Tel.: 0049 3820868600
Mobil: 0049 15172006620
Fax: 0049 3820868602
https://www.fbn-dummerstorf.de
P5Dr. Christian Andressen (P5)
Universitätsmedizin Rostock
Institut für Anatomie
Gertrudenstraße 9,
18055 Rostock
Deutschland
christian.andressen@med.uni-rostock.de
Tel.: 0049 381 494 8406
Fax: 0049 381 494 8402
https://anatomie.med.uni-rostock.de/forschung/ag-neuroembryologie/
P6Prof. Michael O. Glocker (P6)
Universitätsmedizin Rostock
Proteomzentrum
Schillingallee 69,
18057 Rostock
Deutschland
michael.glocker@med.uni-rostock.de
Tel.: 0049 3814944930
Fax: 0049 3814944932
https://pzr.med.uni-rostock.de/
 
 
Beschreibung des Projektkonsortiums

Das PAP-MV2022 Konsortium basiert auf folgenden Erkenntnissen:
  1. Der Notwendigkeit mit Ganzgenomsequenzen arbeiten zu können
  2. Der Notwendigkeit mittels personalisierter iPS-Zellmodelle individuelle Genome aufgrund von in-house-Analysen studieren zu können,
  3. Nutzung komplexer bioinformatischer Inhouse-Analyseverfahren, um SNP-Kombinationen kodierender und nicht kodierender Bereiche gesamtheitlich systemisch erfassen zu können (Abb. 2)
  4. iPS-Zellmodelle zu differenzieren, um Stoffwechselprozesse individualspezifisch beschreiben zu können (Vorarbeiten vorhanden: Abb. 4)

Zielstellung: Individualspezifische Genomvarianten werden mit dem Geschehen der Adipositas korreliert. Schwangerschaften adipöser Individuen (P2) und Kohortenuntersuchungen der Adipösen am Südstadtklinikum (Prof. Schober mit P1 assoziiert) bieten Einsichten in psychologische Strukturen und Denkweisen Adipöser. Sowohl dem Tier als dem Menschen ist im Projekt PAP-MV2022 gemein, dass epi-/genetische Unterschiede und Gemeinsamkeiten auf Genom-, Epigenom-, Proteom- und Metabolom-Ebene zwischen Mensch und Tier erfasst werden (P1, P4, und P5). Hierzu werden die proprietären bioinformatischen Analysemethoden von Herrn Steinbeck in der Arbeitsgruppe von Herrn Prof. Thiesen mit dem bioinformatischen Expertenwissen am FBN über P4 zusammengeführt, um diese gemeinschaftlich nutzbar zu machen (Abb. 2).

Inhaltlich arbeiten die PAP-MV2022 Projektleiter P1-P6 auf unterschiedlichen wissenschaftlichen Ebenen. Auf zellulärer Ebene, beschäftigen P1, P4 und P5 sich mit dem Stoffwechsel und seiner zellulären Regulation (Glykolyse vs. Oxidative Phosphorylierung). Auf Organebene beschäftigen sich mit der funktionellen Analyse des Fettgewebes (P1) bzw. auf Gehirneben u.a. mit den Zentren für Hunger-und Sättigungsempfindungen (P3). Falls Schwangere mit einem BMI von über 40 oftmals per Kaiserschnitt entbinden, hat P2 auch die Möglichkeit entsprechendes Fettgewebe zu asservieren. In Arbeitspaket AP3 besteht somit die Möglichkeit, iPS-Zellmodelle vergleichend mit Adipozyten des entsprechenden Fettgeweges vergleichend zu charakterisieren, bzw. die iPS-Zellen in Adipozyten bzw. in neurales Gewebe (Arbeitspaket AP4) zu differenzieren. Neben der Analyse des Fettgewebes selbst, wird geprüft, ob Adipozyten auch aus mesenchymalen Stammzellen (hMSCs) des peripheren Blut gewonnen und in Adipozyten differenziert werden können.